Ein langer Finaltag

Nach den zwei sehr nassen Wettfahrten am Donnerstag mit viel Wind und Materialschäden, herrschten am Freitag eher flaue Bedingungen. Der Regen hatte noch nicht nachgelassen und erfreute uns immer wieder mit seiner Anwesenheit. Dafür legte der Wind einen Fenstertag ein und verweigerte fast vollständig die Arbeit. Zweimal schickte uns die Regattaleitung an diesem Tag auf die Bahn. Zweimal mit dem gleichen Endergebnis: Abbruch wegen Windmangels.

Im ersten Versuch erwischte es Tino Baldewein als Führenden, im zweiten Anlauf (ja wer hätte das gedacht!!!) uns auf AUT 129. Trotzdem wir das Ergebnis nicht anschreiben konnten, war die Motivation für Samstag enorm gesteigert. So ein hochkarätiges Feld über mehrere Schenkel anzuführen ist wiedermal „leider geil“ 🙂

Am Samstag dann endlich Sonnenbrillenwetter mit schönstem Segelwind. Und wir haben unsere Lektion vom ersten Tag natürlich nicht gelernt und packten die 3er-Genua gleich gar nicht ins Boot. Was für ein Fehler!

Die erste Wettfahrt hatte perfekte 1,5er-Bedingungen und so marschierten wir vom Start weg an die Spitze des Feldes, waren 1. an der Luv, konnten aber bergab die drei weitaus höher einzustufenden Teams um Thomas, Joschi und Christian Friedrich aus Deutschland nicht halten. Das war dann auch das Endresultat dieses Durchgangs:

1. Thomas
2. Joschi
3. Christian
4. Ali

Die drei weiteren Rennen entwickelten sich dann wieder zur Schlacht um Mensch und Material. Einreichungen zum diesjährigen Keel-Walk-Contest gibt’s jedenfalls genug. Tolle Leistung vor allem von Paul Ross, der mit seiner Crew noch vor dem Start umlegte, dann aber zur ersten Wettfahrt schon wieder einsatzbereit war. Neben den Kenterungen gab’s noch jede Menge gerissene Spis und Fockfallen, ausgerauschte Spifallen und mit Sicherheit mehr blaue Flecken am Körper diverser Segler, als am eigentlich recht freundlich wirkenden Himmel.

Thomas verteidigte an diesem Tag seinen Meistertitel souverän. Mit drei 1. Plätzen brauchte er zur vierten Wettfahrt gar nicht mehr antreten und distanzierte das Team Joschi, Hans und Werner, die mit einem 3., vier 2. und einem 1. eigentlich schon meisterwürdig segelten, um satte 4 Punkte.

Am Abend, nach der Siegerehrung, fand unsere Meisterschaft dann einen wunderschönen Ausklang in der von Christian Müller-Uri organisierten Kellertour durch Breitenbrunn. Hier staunten nicht nur die ausländischen Gäste über die önologischen Höchstleistungen der ansässigen Winzer. Endstation war der Müller-Urische Keller, der nicht nur durch wunderbares Ambiente, sondern auch durch den vom Hausherrn selbstgelesenen Blaufränkischen restlos zu überzeugen vermochte.

Müde aber zufrieden freuen wir alle uns schon auf kommende seglerische Aufgaben bei uns am See sowie in Deutschland.

Die Ergebnisliste und Fotos der Veranstaltung finden sich übrigens online unter: http://bit.ly/18yiskI

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