Mörbischer Durchmarsch am Starnberger See

Der R-Cup und der Toni-Herrmann-Preis sind geschlagen und das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache. Der 20R Cup Austria wird immer spannender. Und auch die Vorschoterwertung spitzt sich zu. Gehen beide Wertungen nach Mörbisch? Andi und Erich Zethner, tatkräftig unterstützt von Helmut Tremmel, waren hier eine Klasse für sich. Konnten beim R-Cup vom Segelclub Würmsee die Breitenbrunner um CMU die Regatta noch spannend machen, war beim Toni-Herrmann-Preis Schluss mit lustig. Mit den Plätzen 1, 1, 1 und einem 2. Platz als Streicher war die Sache klar für das Mörbischer Trio. Dahinter diesmal nicht Christian, sondern das deutsche Team um Tino Baldewein, die mit einem gar nicht mehr so konkurrenzfähigem Boot – dafür aber mit umso mehr seglerischem Können – die einzigen waren, die ein rein österreichsiches Stockerl bei beiden Veranstaltungen verhinderten. Als 4. platzierte sich nämlich schon unser Präsi! Insgesamt nutzten fünf (!!!) österreichische Team den Starnberger See als Vorbereitung für die German Open. Wir haben damit die Veranstaltungen erst zu dem gemacht, was sie waren! Nämlich tolles Segeln in einem tollen Feld.

Und was bedeutet das jetzt für die German Open ab Donnerstag?

Wenn Andi seine bestechende Form noch ein paar Tage konservieren kann, dann ist er wohl Österreichs heißerstes Eisen im Kampf um die Trophäen. Thomas segelt zwar ebenfalls am Bodensee, aber nicht mit seiner Stammmannschaft, sondern mit Hans Spitzauer und Christoph Marsano vor dem Reitbalken. Und das mit einem fremden Boot. Und wir alle wissen: Was am Papier nach einem Topresultat riecht, das muss auf dem fremden 20R auch erstmal ersegelt werden. Und damit steht zumindest ein kleines Fragezeichen über dieser Crew.

Was nehmen wir sonst noch mit aus Starnberg?

Für Mitte November war das Wetter eigenlich gar nicht so schlecht 😉 Am ersten Tag ziemlich viel Regen und ziemlich tiefe Temperaturen, dafür aber schöner Wind. Am Sonntag dann sogar ein paar Minuten Sonne und kein Regen und für Starnberg sensationell konstanter Wind. Im SCW trafen wir außerdem auf den entspanntesten Regattaleiter ever. Franz Heidinger versteht Regattaleitung wirklich als Dienstleitung am Segler, machte seine Sache am Wasser unendlich gut und hatte am Land für jede Frage und jedes Anliegen ein offenes Ohr. Ein Beispiel dafür war der Abbruch der vierten Wettfahrt kurz vor dem Ziel. Das Bild an der Spitze hätte sich durch das „Durchprügeln“ bei komplett sterbendem Wind nicht verändert, für uns und auch einige andere, wäre die Zielkreuz (teilweise mit Spi) eine Katastrophe gewesen. Franz, bei so einem Wettfahrtleiter kommen wir gerne wieder!

Das Siegerfoto und die Ergebnisse stehen hier:

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